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Seiten zu UG, GmbH, Holding, E-Bilanz, Offenlegung – und was zu tun ist, wenn eine Frist abgelaufen ist.
Welche Folge welche Frist hat — und welche sich noch abwenden lässt.

Diese Seite erklärt, was im Gesetz steht und was dieses Programm daraus rechnet. Sie ist keine Beratung im Einzelfall und darf keine sein. Ob eine Vorschrift auf Ihren Fall passt, entscheiden Sie.
Die Aufstellungsfrist hat keine unmittelbare Sanktion; sie wird erst über die Folgefristen und über die Buchführungspflicht relevant.
Die Feststellungsfrist ist eine Pflicht der Gesellschafter. Ohne Feststellung darf nicht offengelegt werden, und damit reißt die nächste Frist gleich mit.
Die Offenlegungsfrist ist die teure. Das Bundesamt für Justiz leitet von Amts wegen ein Ordnungsgeldverfahren ein; es beginnt mit einer Androhung und einer Nachfrist von sechs Wochen.
Die Steuererklärungsfristen führen zu einem Verspätungszuschlag und gegebenenfalls zu einer Schätzung.

Bei der Offenlegung: die Nachfrist. Wer innerhalb der sechs Wochen nach der Androhung einreicht, entgeht dem Ordnungsgeld — die Verfahrenskosten bleiben. Das ist der Punkt, an dem Eile wirklich etwas bringt.
Bei den Steuererklärungen: ein Antrag auf Fristverlängerung, gestellt vor Ablauf. Diesen Antrag stellt dieses Programm nicht für Sie. Es ist Datenübermittler und nicht Ihr Bevollmächtigter.

Gibt die Gesellschaft eine Steuererklärung zu spät ab, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen. Er beträgt für jeden angefangenen Monat 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens 25 Euro je Monat.
Ein Beispiel: Die Körperschaftsteuer beträgt 4.000 Euro, die Erklärung kommt drei angefangene Monate zu spät. 0,25 Prozent wären 10 Euro im Monat. Das liegt unter dem Mindestbetrag, also werden es 3 × 25 Euro = 75 Euro.
Liegt die Erklärung 14 Monate nach Ablauf des Jahres noch nicht vor, setzt das Finanzamt den Zuschlag ohne Ermessen fest. Kommt gar keine Erklärung, schätzt es die Besteuerungsgrundlagen.
Der Rahmen reicht von 2.500 € bis 25.000 € je Verfahren. Reichen Sie nach Ablauf der Nachfrist ein, aber vor der Entscheidung des Amtes, kann es auf 500 € (Kleinstkapitalgesellschaft) oder 1.000 € (kleine Gesellschaft) herabgesetzt werden.
Nein. Das Bundesamt für Justiz leitet das Verfahren von sich aus ein. Das erste Schreiben ist die Androhung mit einer Nachfrist von sechs Wochen.
Für jeden angefangenen Monat 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens 25 Euro je Monat. Beispiel: 4.000 Euro Körperschaftsteuer, drei Monate zu spät. 0,25 Prozent wären 10 Euro im Monat, das liegt unter dem Mindestbetrag – also 3 × 25 Euro = 75 Euro.
Für sich allein nichts Unmittelbares. Aber die Feststellung und die Offenlegung bauen darauf auf, und deren Fristen laufen weiter.
Ordnungsgeld, je Größenklasse.
Ordnungsgeld rechnen
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Welche Frist jetzt läuft und was es kostet, sie verstreichen zu lassen.

Wann Voranmeldung, Abschluss, Erklärungen und Offenlegung fällig sind – auf einem Band.