Ihre Annahmen
Jede Zahl hier ist Ihre. Wir rechnen sie durch — Steuern, Umsatzsteuer, Abschreibung, Tilgung, Liquidität — und sagen Ihnen, was daraus folgt.
Umsatz im ersten Monat (€)Was nehmen Sie im ersten Monat ein? Netto, ohne Umsatzsteuer.
Wachstum je Monat (%)Um wie viel Prozent wächst der Umsatz Monat für Monat? Bei 3 % verdoppelt er sich in gut zwei Jahren.
Wareneinsatz (%)Wie viel Prozent des Umsatzes zahlen Sie für Ware oder Material? Bei reiner Dienstleistung null.
Löhne und Gehälter je Monat (€)Ohne Ihr eigenes Geschäftsführergehalt — das steht eine Zeile tiefer.
Ihr Geschäftsführergehalt je Monat (€)Was zahlen Sie sich selbst? Bei der UG ist das Betriebsausgabe, keine Entnahme.
Miete je Monat (€)Gewerberaum, netto.
Sonstige Kosten je Monat (€)Versicherungen, Telefon, Fahrzeug, Werbung, Beiträge — alles zusammen.
Gründungskosten (€)Notar, Handelsregister, Beratung, Gewerbeanmeldung — einmalig.
Stammkapital (€)Was legen die Gesellschafter ein? Bei der UG mindestens 1 €, bei der GmbH 25.000 €.
Weitere Eigenmittel (€)Geld, das Sie über das Stammkapital hinaus einbringen — als Darlehen oder Rücklage.
Darlehen (€)Was nehmen Sie auf?
Zinssatz des Darlehens (%)Nominalzins im Jahr.
Laufzeit des DarlehensIn Jahren.
Tilgungsfreie MonateViele Förderdarlehen beginnen mit ein bis zwei Jahren ohne Tilgung.
Wann zahlen Ihre Kunden?In Tagen nach der Rechnung. Sofortzahler: 0.
Gewerbesteuer-Hebesatz Ihrer Gemeinde (%)Steht auf der Website der Gemeinde. Ohne ihn ist die Steuer nicht berechenbar.
Kleinunternehmerregelung?Wenn ja, weisen Sie keine Umsatzsteuer aus und ziehen keine Vorsteuer (§ 19 UStG). nein ja
Was Sie anschaffen Je Zeile: Bezeichnung, Betrag netto, Nutzungsdauer in Jahren. Leer lassen, wenn Sie nichts anschaffen.
Anschaffung 1 Betrag netto (€) Nutzungsdauer (Jahre)
Anschaffung 2 Betrag netto (€) Nutzungsdauer (Jahre)
Anschaffung 3 Betrag netto (€) Nutzungsdauer (Jahre)
Anschaffung 4 Betrag netto (€) Nutzungsdauer (Jahre)
Wovon Sie leben Jede geprüfte Stelle verlangt das. Die Sparkasse prüft ausdrücklich, ob Sie Ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Monatliche Beträge, ungefähr genügt.
Miete oder Rate für die WohnungKaltmiete plus Nebenkosten, oder Zins und Tilgung.
Lebensmittel und HaushaltEssen, Drogerie, Kleidung.
VersicherungenHaftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz, Berufsunfähigkeit.
Kranken- und PflegeversicherungAls Selbstständiger zahlen Sie den vollen Beitrag.
AltersvorsorgeRürup, private Rente, Rentenversicherung.
Privates FahrzeugVersicherung, Steuer, Sprit, Rücklage für Reparaturen.
Telefon, Internet, Rundfunkbeitrag
KinderBetreuung, Schule, Verein — abzüglich Kindergeld.
Private KrediteRaten für alles, was Sie schon vorher aufgenommen haben.
SonstigesUrlaub, Freizeit, Geschenke, alles Übrige.
Was kommt bei Ihnen netto an?Vom Geschäftsführergehalt gehen Lohnsteuer und, je nach Beteiligung, Sozialabgaben ab. Wie viel, hängt an Ihrer Satzung — das rechnen wir nicht.
Ein Businessplan besteht aus Text und Zahlen. Die Zahlen stehen oben. Hier schreiben Sie den Text — 20 bis 25 Seiten, die Zusammenfassung höchstens 2. IHK Hannover nennt 10 bis 25 Seiten Textteil, die Sparkasse mindestens 20 Seiten Hauptteil. 20 bis 25 erfüllt beides.
Zusammenfassung brauche ich nichtPflicht Idee, Gründer, Kapitalbedarf, Finanzierung, Ziel für Jahr 3 — auf höchstens zwei Seiten. Wird zuletzt geschrieben und zuerst gelesen.
Verlangt von: Alle geprüften Stellen außer der Bürgschaftsbank
Was bieten Sie an, und wem? Warum sind Sie die richtige Person dafür? Wie viel Geld brauchen Sie, und woher kommt es? Wo wollen Sie in drei Jahren stehen?
Ihr Profil brauche ich nichtPflicht Fachliche und kaufmännische Qualifikation, Branchenerfahrung, Motivation, private Absicherung. Die Bank bewertet die Person vor der Idee.
Verlangt von: KfW-Checkliste, Bürgschaftsbank NRW, alle IHK
Welche Ausbildung und welche Abschlüsse haben Sie? Wie viele Jahre Erfahrung haben Sie in dieser Branche? Welche kaufmännischen Kenntnisse bringen Sie mit — und welche fehlen Ihnen? Wer unterstützt Sie privat, und wovon leben Sie im ersten Jahr?
Geschäftsidee und Angebot brauche ich nichtPflicht Was Sie anbieten, welchen Nutzen es stiftet, was Sie von anderen unterscheidet, wie weit es entwickelt ist.
Verlangt von: alle
Was genau verkaufen Sie — Produkt, Leistung, beides? Welches Problem löst das für Ihren Kunden? Was können Sie, was die anderen nicht können? Ist es fertig, oder was fehlt noch?
Zielgruppe und Markt brauche ich nichtPflicht Wer kauft, wie groß ist der Markt, woher haben Sie die Zahlen. Quellen nennen — geschätzte Marktvolumina ohne Quelle fallen auf.
Verlangt von: alle
Wer ist Ihr typischer Kunde? Beschreiben Sie ihn. Wie viele davon gibt es in Ihrem Einzugsgebiet? Woher wissen Sie das? Nennen Sie die Quelle. Wächst dieser Markt, oder schrumpft er?
Wettbewerb brauche ich nichtPflicht Wer sind die drei wichtigsten Wettbewerber, was können sie besser, was Sie. Die IHK Hannover gibt dafür eine Bewertungsmatrix vor.
Verlangt von: alle
Wer sind Ihre drei wichtigsten Wettbewerber? Was macht jeder von ihnen besser als Sie? Was machen Sie besser? Wie liegen Sie im Preis — darüber, darunter, gleich?
Marketing und Vertrieb brauche ich nichtPflicht Wie kommen Kunden zu Ihnen, was kostet das, wann. Werbebudget über die ersten zwölf Monate.
Verlangt von: alle außer Bürgschaftsbank
Wie erfährt ein Kunde von Ihnen? Wie kommt er zum Abschluss — Anruf, Laden, Website? Was geben Sie dafür im Monat aus? Was tun Sie in den ersten vier Wochen nach der Eröffnung?
Standort brauche ich nichtwenn zutreffend Einzugsgebiet, Verkehrsanbindung, Räume. Bei ortsgebundenen Gründungen verlangt die IHK Hannover eine Karte mit 5-, 10- und 15-Minuten-Radius.
Verlangt von: KfW-Checkliste, IHK Siegen, IHK Hannover, Gründerplattform
Wo sind Sie, und warum dort? Wen erreichen Sie in 5, 10 und 15 Fahrminuten? Wie kommen Kunden hin, wo parken sie? Was kostet der Raum, und wie lange läuft der Vertrag?
Organisation, Personal, Rechtsform brauche ich nichtPflicht Wer macht was, welche Rechtsform und warum, welche Genehmigungen und Versicherungen. Bei einem Gründerteam ein Organigramm.
Verlangt von: IHK Hannover, Gründerplattform, KfW-Checkliste
Wer arbeitet mit, und wer macht was? Welche Rechtsform haben Sie gewählt, und warum diese? Welche Genehmigungen brauchen Sie, und haben Sie sie? Welche Versicherungen haben Sie abgeschlossen?
Chancen und Risiken brauche ich nichtempfohlen Höchstens eine Seite. Dazu drei Szenarien: vorsichtig, realistisch, gut.
Verlangt von: Sparkasse, IHK Koblenz, IHK Hannover
Was sind Ihre drei größten Risiken? Was tun Sie, wenn der Umsatz nur halb so hoch ausfällt? Hängen Sie von einzelnen Kunden oder Lieferanten ab? Was ist Ihre größte Chance?
Ausblick brauche ich nichtempfohlen Wohin soll es nach drei Jahren gehen.
Verlangt von: KfW-Checkliste, IHK Siegen
Wo steht das Unternehmen in fünf Jahren? Wollen Sie einstellen, und wann? Welches zweite Standbein kommt dazu?
Anlagen Was Sie beilegen. Die Liste geht mit in den Ausdruck — dann fehlt beim Bankgespräch nichts.
Tabellarischer Lebenslauf KfW, Bürgschaftsbank NRW, Hausbank — ausnahmslos alle.
Zeugnisse und Qualifikationsnachweise Meisterbrief, Zertifikate, Berufsabschlüsse.
Selbstauskunft und Vermögensaufstellung Bürgschaftsbank NRW und Hausbank verlangen sie ausdrücklich, einschließlich Kapitallebensversicherungen. Sie gehört nicht in den Plan, sondern daneben.
Verträge im Entwurf Miete, Leasing, Kauf, Gesellschaftsvertrag, Franchise.
Nachweis der Eigenmittel Kontoauszug, Sparbuch, Schenkungszusage.
Kostenvoranschläge Für jede größere Investition.
Entwürfe der Werbemittel Die IHK Hannover empfiehlt ausdrücklich, fertige Anzeigenentwürfe beizulegen.
Eine SCHUFA-Auskunft verlangen wir nicht. Sie steht in keiner amtlichen Unterlagenliste — die Bank holt sie selbst ein.